Anfängerworkshop am 26.01.2017

Gestern habe ich meinen ersten Anfängerworkshop ausgerichtet. Und davon möchte ich Euch unbedingt berichten.

Ich bin ja selbst erst seit der letzten Sale-A Bration in 2016 unabhängige Stampin Up-Demonstratorin, habe das letzte 3/4 Jahr erst mal mich geschult, geübt, die Materialien, Geräte und das Basteln mit Papier, Stempeln, Stanzen und allem anderen, was dazu gehört oder gehören kann (der Kreativität sind da ja keine Grenzen gesetzt, man geht plötzlich mit ganz anderen Augen durch den Alltag. Alles wird darauf gecheckt, ob man es in Bastelwerken verwerten kann! 😉  ) ausgiebig kennen und anwenden gelernt.

Und jetzt bin ich bereit, Workshops zu geben.

Damit habe ich gestern nun angefangen.

Ich habe mich sehr gefreut, mit zwei lieben und bastelfreudigen Bekannten (ich nenne keine Namen und so, ist ja klar, aber ich darf berichten, inkl. Foto, habe ich abgeklärt) einen tollen und spannend-kreativen Einführungs-Basteltag zu erleben.

Wir trafen und um 15 Uhr bei mir Zuhause gemütlich im Wohnzimmer. Wir haben einen tollen und riesig lang auszuziehenden Esstisch, der eignet sich hervorragend zum Basteln in der Gruppe!
Als alle mit Getränken (und natürlich Knabberkrams, ohne den geht doch nix!) versorgt waren, liessen wir uns erst mal von meinen gesammelten Werken aus dem letzten 3/4 Jahr inspierieren. Man muss als „Anfänger“ natürlich erst mal abchecken, was alles möglich ist, was für unglaublich viele verschiedene tolle Bastelprojekte es gibt.

Karten, Karten in verschiedenen Formaten und Effektkarten mit Zieh, Dreh, Überraschungsfunktionen, mit Glitzer, expressionistisch oder dezent natürlich impressionistisch, Comic Style, Naturnah mit Strukturen, Karten in allen erdenklichen Ausführungen und auch Themengebieten.

Dazu Geschenkanhänger, Lesezeichen, Verpackungen, Tischkarten und und und. Dieses Hobby macht ja genau deswegen so einen Spaß, weil man unglaublich viel Verschiedenes basteln kann. Für nahezu jede Gelegenheit!

Die eh schon große Motivation und die Lust auf das Basteln nahm noch zu, aber auch die Unsicherheit, ob man das überhaupt kann. 😉 Immerhin sehen die Projekte so professionell aus! Jeder denkt immer, er oder sie kann das bestimmt nicht! Malen kann man ja manchmal auch nicht… 😉

Von wegen! *hihi*

Ich stellte nun also die von mir vorbereiteten Anfängerprojekte vor. Ich habe zwei Kartenprojekte und einen Briefumschlag vorbereitet.

Mein Anfängerworkshop hatte folgendes Thema:
– Umgang mit den Stempeln erlernen (Karte 1)
– Stempelfarben auch für andere Techniken einsetzbar als nur für das schlichte Stempeln, gezeigt und auszuprobieren mittels einer einfachen Acrylblock-Aquarell-Hintergrundtechnik an unserem ersten Kartenprojekt.
– Kennenlernen und Anwendung des Schneidebretts zum Zuschneiden und Falzen
– Kennenlernen und Benutzen des Envelope Punch Boards
– Handstanzen kennenlernen

Wir begannen mit einer Strandkarte.
Das Papier war von mir schon zugeschnitten worden, damit der Fokus beim ersten Projekt auf dem kennenlernen der Stempel und Stempelfarbe und der Acrylblöcke liegen konnte. Wie stempele ich, was für Fehler können passieren – von Finger in der Farbe, wacksenden Stempelblöcken, die dann unschöne Farbränder auf die Karten produzieren, dem richtigen Stempeln an sich, und eben dem weiteren Einsatz der Stempelfarben und Stempelkissen. Man denkt anfangs nämlich immer, Stempelkissen sind nur zum Stempeln von Motiven einzusetzen. Dass man sie als Farbe für alle anderen techniken ebenso benutzen kann, haben wir heute gelernt. Wir kreierten nämlich den Hintergrund, das Strand-und-Himmel-Hintergrundbild innerhalb von einer Minute plus Trocknungsminuten in Aquarelltechnik mittels der Stempel. 😉
Verblüffend einfach, total schöne Ergebnisse, alles Unikate, und schnell dazu. Plötzlich kann Jeder Aquarellhintergründe erstellen, ohne Malen zu können. Ohne viel Tamtam!

Das hat Spaß gemacht und war echt spannend, denn wir haben quasi alle vier (meine Upline Gabi war zur Unterstützung auch mit dabei, danke Gabi!) die gleiche Technik, das gleiche Zubehör, die gleichen zwei Farben benutzt, alles gleich gemacht, aber es kamen viel völlig individuelle Hintergrundergebnisse dabei heraus.

Nach den Trocknungsminuten, in denen wir die Stempel begutachteten und jeder für sich entschied, was nun im Vordergrund der Karte gestempelt werden sollte, und ein paar Probestempeleien auf dem Schmierpapier ging es dann flugs ans Stempeln von Möwen am Himmel, Dünengras, Ente und anderen Strandvögeln, sogar der two-step-Leuchtturm kam zum Einsatz.

Schaut her, unsere Erstlingswerke können sich doch wirklich sehen lassen, oder?

Wir betrachteten nun stolz unsere wirklich schön gewordenen Erstlingswerke, bei dem das Thema Papier kleben natürlich schlussendlich auch noch angewendet wurde, schließlich besteht die Karte aus einer Grundkarte in weiß, einer Schattenschicht in Taupe und der flüsterweissen individuell gestalteten Front, diese drei Schichten gilt es natürlich, auch wellenlos zusammen zu kleben. 😉
Zwei verschiedene Klebevarianten haben wir dafür ausprobiert. Auf Workshops will man ja schließlich auch was Lernen, um dann Zuhause das Hobby gut ausleben zu können.

Und was soll man mit ner Karte ohne Umschlag? Richtig. Selbst anschauen. Aber wenn man Karten bastelt, möchte man sie ja vielleicht auch verschicken.

Und da man beim basteln unglaublich viele Kartenformate basteln kann, ist es doch nur stilecht, wenn man auch Umschläge selbst basteln kann, immer größentechnisch und evtl. auch thematisch passend und sogar individuell schön gestaltet?

(Kleine Anekdote am Rande:
Mich hat meine Briefträgerin mal angesprochen, dass es bei mir wirklich Spaß macht, Briefe auszutragen, es seien zwischen den ganzen Rechnungen, Werbebriefen usw ab und an sooooo schöne und hübsche Briefe dabei, die trägt sie so gerne aus! Also lasst und mal unsere Briefträger(innen) glücklich machen- schickt mehr Karten in hübschen Umschlägen und versüßt denen den harten Arbeitsalltag! 🙂  )

Wir nahmen uns nun also das Envelope Punch Board vor.
Ich erklärte, wie man damit umgeht, wie man die passende Größe für die Karte herausfindet und den passenden Briefumschlag damit bastelt.
Und weil nur erzählen natürlich trocken und öde ist, hat dann jeder von uns einen Briefumschlag für seine Strandkarte gebastelt mit dem Envelope Punch Board.
Dieses Papier haben wir dann aber auch zugeschnitten. Ich habe also auch den Papierschneider erst mal gezeigt, erklärt, und schwuppdiwupp, alle schnitten millimetergenau und rechtwinklig Cardstock zu. Und schwupps, hatten wir total wertige Briefumschläge.
Was man sonst noch mit dem Envelope Punch Board anstellen kann, das ist echt viel. Verpackungen, Deko (wie Schleifen, z.B.) usw., da kann man einige Workshops mit füllen. Wer da also Interesse hat, mal an einem Envelope Punch-Board-Workshop teilzunehmen, schreibt mir.

Die Umschläge wurden jetzt nur kurz noch bestempelt, denn so ein Nachmittag geht ja unglaublich schnell vorbei, und wir wollten ja noch eine weitere Karte basteln.

Dazu benutzten wir nur vier Farben. Schwarz, Taupe, Zarte Pflaume und Pfirsich-Blüte oder einen Grünton.
Man muss also für superschöne Projekte nicht unglaublich viel anschaffen. Ein paar Lieblingsfarben, evtl. Schneidebrett und Punch-Board, zwei-drei Stempelsets und man kann fast alles machen, was man will. (Wenn die Sucht dann zuschlägt, bitte Vorsicht, stempeln kann süchtig machen!!!)

Hier waren meine Vorschläge, wir benutzten das Stempelset „Gartengrüße“ aus der aktuellen Sale-A Bration, d.h., wenn man für 60,-€ Stampin Up-Waren bestellt (z.B. bei mir 😉 ) könnte Ihr Euch aus dem extra Sale-A Bration-Katalog ein Gratisprodukt aussuchen und bekommt es umsonst dazu. Dieses Stempelset ist solche ein Gratis-Produkt.
Ebenso wollte ich die „Petit Petals“ nebst Handstanze und die sehr vielfältig nutzbare Handstanze „Gewellte Anhängerstanze“ für unser Kartenprojekt benutzen.
Ich habe eine nicht SU-Schleife aus meinem Geschenkpapierfundus dazu benutzt, ebenso einen Glitzerkleber, der noch in der Schublade im Büro aufzufinden war. Gerade als Einsteiger kann man erst mal alles mögliche aufbrauchen, was man noch Zuhause herumfliegen hat. Man merkt sehr schnell, dass Stampin Up sehr hochwertiges, gutes Papier hat, die wasserlöslichen Stempelkissen und das Farbkonzept wunderbar einzusetzen und zu kombinieren sind und man sie unglaublich vielfach einsetzen kann. Aber wegschmeissen muss an ja nichts, was man so rumfliegen hat. 😉 Lasst uns alles verbasteln, was wir finden können. Gerade die Stampin Up-Produkte kann man unglaublich gut mit Haushalts-Fundusstücken kombinieren. Knöpfe, Geschenkband, usw. sammeln sich ja in fast allen Haushalten zur Genüge an.

Wir bastelten also, was das Zeig hielt. Damit wir auch fertig werden, hatte ich die Grundkarte, das Schattenblatt und die Frontkarte schon vorgeschnitten, denn erfahrungsgemäß bringt das Gestalten ja am meisten Spaß und so konnten wir mehr Zeit dafür aufbringen, zu kreieren und zu gestalten.

Und am Ende des Tages konnte man voller Freude gar nicht aufhören. Hier noch schnell ein Lesezeichen mit der Anhängerstanze, oder noch ein zweiter Versuch des Etiketts für die Karte – das Schneidebrett, das Envelope Punch Board und die Handstanzzen wurden wie auch die Stempel und Acrylblöcke wie selbstverständlich benutzt und wir hatten alle total viel Spaß!

So war unsere Anfänger-Workshop-Ergebnissammlung:

Ziel erreicht, würde ich sagen.

Wir machten gleich einen neuen Termin für den nächsten Workshop aus.

Das Envelope Punch Board kann ja noch soooo viel! Und Ostertüten wären ja auch spannend… 😉

Wenn ihr auch Lust bekommen habt, mal einen Anfängerworkshop zum Reinschnuppern in die Stempelwelt bei Euch auszurichten mit ein paar Eurer Freunde und Bekannten, meldet Euch bei mir. Ich komme gern zu Euch nach Hause und weihe Euch in die Anfänge des Stempelns ein!

Oder seid Ihr schon etwas erfahrener, wollt mitmachen bei nem Technikworkshop, oder beim Aufbauworkshop für Anfänger?
Meldet Euch. Alles ist möglich. Auch Themen-Workshops.
Steht ne Hochzeit, Konfirmation, Taufe oder ein Geburtstag ins Haus? Braucht Ihr Einladungen, Menü- und Tischkarten, Dankekarten oder sonst was?
Osterbasteleien?

Der Fantasie sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Ich beendet jetzt mit dem Fazit: Workshops bringen echt Spaß! Und gerade jetzt lohnt sich der Einstieg in dieses Hobby durch die Sale-A Bration Aktion! Also, reinschnuppern kostet nur Materialbeitrag für den Workshop ohne jede Kaufverpflichtung! 😉

Bis hoffentlich bald, evtl ja auch zusammen am Basteltisch?!

Eure Marina