Box in a Card zum Geburtstag

Mein Schwager hatte Geburtstag. Er ist selbst ein Bastler und Tüftler, allerdings nicht mit Papier, eher mit Baumaterialien. 😉

Aber für einen solchen Menschen musste meine erste „Box in a Card“ gefertigt werden, denn man möchte ja etwas Besonders gestalten, was die beschenkte Person wirklich erfreut.

„Box in a Card“ bedeutet, ich bastele eine Box, die so klappbar ist, dass sie zusammengeklappt in einen Briefumschlag passt wie eine normale Karte. Wenn man die dann aufklappt, wird sie zu einer Box!

So sah meine erste Geburtstags“Box in a Card“ also zusammengeklappt aus:

Aufgeklappt wurde sie dann dreidimensional.

Eine Anleitung werde ich dafür auch noch mal gestalten, erst mal verrate ich nur, dass ein paar Ebenen eingeklebt werden, und dann mittels Klarsichtfolie die ausgestanzten Luftballons zum Fliegen gebracht werden können.
Im Briefumschlag vorne ist dann das Geld verpackt.

Diese Kartenbox ist super angekommen. Also durchaus eine Männerkarte! 😉

Die Luftballons habe ich einfach aus Glitzerpapier ausgestanzt. War alles gar nicht so zeitaufwendig, wie man vielleicht denkt.

Hier noch mal von ein paar anderen Perspektiven aus anzuschauen:

Kleines Geschenkkörbchen als Geldverpackung

Mein Neffe wünscht sich meist Geld zum Geburtstag.
Ich verschenke nicht gerne Geld – ist so unpersönlich!

Seit ich bastele, ist es nicht mehr so unpersönlich, denn ich investiere Zeit, denke an den Beschenkten beim basteln, und kreiere eine ganz individuelle Verpackung für das Geld.

Hier ein kleines Körbchen.

Meine ersten Werke waren immer aus dem Ausprobieren einer Verpackung, Kartenform oder Technik heraus entstanden, so auch diese kleine Körbchen-Verpackung.

Außerdem hatte ich mit im Internet neon-grüne Stempelfarbe und einen ebensolchen passenden Farbkarton gekauft – heute sehr begehrt eingesetzt bei der Nordlichttechnik, damals erst mal für den jungen Burschen als Schildchen verwendet. Ist ja wieder modern, und die neon-Farben vermisse ich etwas bei SU. Aber man kann ka wunderbar kombinieren. Ich nutze auch heute gern andere Dinge aus dem Haushalt. 😉

Egal, zurück zu dem Körbchen.

Innen eingeschlagen in das breite Jute-Geflecht sind Naschis – und man erkennt auf der Innenseite einen kleinen Briefumschlag eingeklebt, da ist dann das Geld drin.

Designpapier, riesige Schleife, und ein paar aufwertende Spots aus gestanzten kleinen Blüten mit nem Glitzersteinchen.

Ganz schnell gemacht! Besser als eine Karte mit Geld drin, finde ich.