Bienenkarte mit der Hummel aus Li(e)belleien

Vorgestern hatten wir wieder unser Teamtreffen.

Nach dem Technikbuch-Teil (wir erarbeiten uns bei jedem Treffen ein paar Techniken und gestalten die entsprechenden Buchseiten gemeinsam) haben wir gemeinsam gebastelt – Freestyle.)

Ich wollte schon lange eine Bienenkarte machen. In dem wunderschönen Stempelset Li(e)belleien ist nämlich neben den Libellen auch eine Biene drin.
Wir stellten allerdings fest, dass es eigentlich eine Hummel ist. So dick und flauschig ist keine Biene!

Ansonsten kombinierte ich die Farben schwarz und ockerbraun (incolor 2015-2017) und die nagelneue „Textures Impressions Tiefen-Prägeform Sechsecke“ aus dem Frühjahrskatalog.

Die Hummeln musste ich allerdings per Hand ausschneiden. Die passende Thinlits-Form gefällt mir leider überhaupt nicht. Als reine Kontur-Stanze wäre ich begeistert. Aber die Hummel ist als two-step-Stempel-Hummel derart niedlich, dass es mich sehr geärgert hat, dass die Stanzform sie nicht nur ausstanzt, sondern auch in Körper und Flügeln Aussparungen hineinstanzt, so dass der Hintergrund durchscheint. Bei den Flügeln wäre das noch okay und ertragbar, aber am Körper? Nirgends bei einer Hummel scheint das Blatt durch, wenn sie drauf sitzt. 😉

So musste ich die Schere schwingen, und die Form ist eindeutige Geldverschwendung meiner Meinung nach. Aber dafür sind die Libellen um so schöner, also rentiert sich das Thinlits-Set dennoch, nur eben die Hummel darin gefällt mir nicht- der Stempel umso mehr. Sagt selbst, sind die dicken kuschligen Brummseln nicht niedlich?

 

Sukkulenten-Schale

Ich liebe die Sukkulenten aus dem neuen Frühjahrs-Katalog!

In Kombi mit den Thinlits lassen sich nicht nur Karten, sondern auch ganze Dekorationen für’s Haus einfach und schön basteln.

Mein erstes Dekostück für’s Wohnzimmer ist eine runde Schale mit Trockenmoos, Holzstückchen und Steinen drin, zwei kleine Granitstücke hochkant mit reingesteckt, in die Mitte ein Glas mit ’nem Teelicht drin für hübsche Lichteffekte im abgedunkelten Wohnzimmer am Abend, gemütlich eingekuschelt auf der Couch…
Nach Abbau der Weihnachtsdeko sieht so ein Wohnzimmer ja immer erst einmal leer und trist aus und braucht dringend neue Deko.

Ich habe also ein paar verschieden große Sukkulenten ausgestanzt, hier habe ich vier verschiedene Papierfarben genommen:
Minzmakrone, Olivgrün, Taupe und Vanille Pur.
Die Ränder der ausgestanzten Sukkulenten-Lagen habe ich geinkt mit Stempelfarbe und Fingerschwämmchen in entweder Minzmakrone (Minzmakrone Papier), Himbeerrot (Olivgrün und Vanille Pur Papier), grünbraun (Taupe Papier) und Pfirsich pur (Vanille pur Papier).

Ich habe immer zwei gleiche gestanzten Sukkulententeile versetzt übereinander geklebt, in den tieferen lagen mittels Dimensionals, in den oberen Lagen mittels Glue Dots – vorher wurden sie mit dem Falzbein etwas aufgedreht, damit sie sich dreidimensional winden.

Hübsch anordnen, an die Steine kleben, fertig.

Sieht hübsch aus, oder?

Ich bin noch unentschlossen, ob die Sukkulenten in die Mitte eine Halbperle bekommen sollen, oder nicht.

Hier an dieser Schale habe ich eine Hälfte natur-belassen, die andere Hälfte der Schale hat Sukkulenten mit kleinen Halbperlen in der Mitte.

Was gefällt Euch besser?  Ich finde, mit den Perlen wirkt es sehr edel, aber auch unnatürlicher, und ohne Perle denkt man auf den ersten Blick, es seien echte Sukkulenten, finde ich… Oder was denkt ihr?

Geburtstagskarte mit Petite Petals

  • Auf dem letzten Anfängerworkshop gestalteten wir einfache Karten mit Stempel und Handstanzen.
    Eine davon möchte ich Euch nun genauer zeigen. Ich finde, sie ist super schön und ganz schnell gemacht.
    Und sie ist so schön frühlingshaft, und den sehne ich momentan sehr herbei, es ist einfach zu grau und nass-kalt draußen hier bei uns in Schleswig-Holstein. Der Winter soll entweder Frost und Schnee bringen, oder sich vom Frühling ablösen lassen!Hier also nun mein erster Frühlingsgruß – und Geburtstagskarten kann man ja nie genug haben, nicht wahr?

    Ich habe also benutzt:

  • Flüsterweißes Cardstock, ein DinA4-Blatt halbiert auf 14,9 cm und dann halbiert (bei 10,5 cm) gefalzt und geknickt. (= Grundkarte)
  • Cardstock in Farbe taupe in Größe 10 x 14,4 cm als Schatten-Ebene
  • Cardstock in Farbe flüsterweiß in Größe 9,5 x 13,9 cm zum Gestalten.
  • Cardstock in Farbe flüsterweiß in Größe 5 cm x Länge je nach Spruch, hier
  • ein Stück Band für den Anhänger
  • Stempelset „Petite Petals“ aus dem Hauptkatalog (Jahreskatalog), Art:  133 155, 15,- € plus entsprechenden Acrylblock (Block a = 5,-€, Art: 118 487)
  • Handstanze „Kleine Blüte“, Art: 133 322, 16,-€
  • Handstanze „Gewellter Anhänger“, Art: 133 324, 28,-€
  • Stempelfarben „taupe“, „zarte Pflaume“ und „Pfirsich Pur“
  • Glue Dots (für die Blüten), Dimensionals (für den Anhänger) für den 3D-Effekt und Tombo Kleber (für die Card Stock-Schichten)
  • 7 kleine Klebesteinchen für die Blütenmitte
  • Gratis-Sale-A Bration-Stempelset „Gartengrüße“ für den gepunkteten Hintergrund
  • Der Spruch „Schönen Geburtstag“ stammt aus dem Stempelset „Schmetterlingsgruß“, (Art: 138 355, 29,-€/Set) aber den muss man ja nicht nehmen, es braucht ja nur den entsprechenden Spruch, der einem gefällt! :-)Ich stempele nun den jeweilig ausgesuchten Spruch auf ein 5 cm breites flüsterweisses Cardstock und schneide dieses entsprechend der Spruchlänge zu. Dann stanze ich einseitig mit der Handstanze gewellter Anhänger und binde einen Knoten mit dem Band in Farbe „zarte Pflaume“

    Nun richte ich den Anhänger auf dem zu gestaltenden Cardstock aus und stempele den Hintergrund mit den Punkten aus dem Set „Gartengrüße“ in allen drei Stempelfarben, so dass hinter dem Anhänger und auch seitlich herausragend Punkte zu sehen sind.
    Dann klebe ich den Anhänger mit Dimensionals auf das weiße Cardstock, so dass ein dreidimensionaler Effekt entsteht.

    Ich stempele nun 2-3 Blüten je Farbe auf einen flüsterweissen Cardstock-Rest und stanze so 7 farbige Blüten aus, die werden dann gewellt und per Gluedots auf die Kartenfront geklebt, hübsch angeordnet. Da kann man vorher ohne Kleber wunderbar hin- und herschieben, wie es einem am besten gefällt, klebt man sie dann fest. In die Mitte der Blüten klebe ich jeweils einen Glitzerstein hinein. Ein bisschen Bling Bling muss doch sein. *grins*

    Schichten der Karte aufeinander kleben, ich nehme da am liebsten den Tombo für, damit ich zur Not noch ausrichten kann, und die Ränder damit auch wirklich alle gleichmäßig sind.

    Fertig.

    Zeigt mal her Eure Karten mit den Petite Petals. Ich finde die kleinen Blüten wirklich zeitlos schön und man kann sie überall benutzen. Auf Verpackungen, Karten, Anhängern usw. Eine sehr lohnenswerte Anschaffung, finde ich.

Anfängerworkshop am 26.01.2017

Gestern habe ich meinen ersten Anfängerworkshop ausgerichtet. Und davon möchte ich Euch unbedingt berichten.

Ich bin ja selbst erst seit der letzten Sale-A Bration in 2016 unabhängige Stampin Up-Demonstratorin, habe das letzte 3/4 Jahr erst mal mich geschult, geübt, die Materialien, Geräte und das Basteln mit Papier, Stempeln, Stanzen und allem anderen, was dazu gehört oder gehören kann (der Kreativität sind da ja keine Grenzen gesetzt, man geht plötzlich mit ganz anderen Augen durch den Alltag. Alles wird darauf gecheckt, ob man es in Bastelwerken verwerten kann! 😉  ) ausgiebig kennen und anwenden gelernt.

Und jetzt bin ich bereit, Workshops zu geben.

Damit habe ich gestern nun angefangen.

Ich habe mich sehr gefreut, mit zwei lieben und bastelfreudigen Bekannten (ich nenne keine Namen und so, ist ja klar, aber ich darf berichten, inkl. Foto, habe ich abgeklärt) einen tollen und spannend-kreativen Einführungs-Basteltag zu erleben.

Wir trafen und um 15 Uhr bei mir Zuhause gemütlich im Wohnzimmer. Wir haben einen tollen und riesig lang auszuziehenden Esstisch, der eignet sich hervorragend zum Basteln in der Gruppe!
Als alle mit Getränken (und natürlich Knabberkrams, ohne den geht doch nix!) versorgt waren, liessen wir uns erst mal von meinen gesammelten Werken aus dem letzten 3/4 Jahr inspierieren. Man muss als „Anfänger“ natürlich erst mal abchecken, was alles möglich ist, was für unglaublich viele verschiedene tolle Bastelprojekte es gibt.

Karten, Karten in verschiedenen Formaten und Effektkarten mit Zieh, Dreh, Überraschungsfunktionen, mit Glitzer, expressionistisch oder dezent natürlich impressionistisch, Comic Style, Naturnah mit Strukturen, Karten in allen erdenklichen Ausführungen und auch Themengebieten.

Dazu Geschenkanhänger, Lesezeichen, Verpackungen, Tischkarten und und und. Dieses Hobby macht ja genau deswegen so einen Spaß, weil man unglaublich viel Verschiedenes basteln kann. Für nahezu jede Gelegenheit!

Die eh schon große Motivation und die Lust auf das Basteln nahm noch zu, aber auch die Unsicherheit, ob man das überhaupt kann. 😉 Immerhin sehen die Projekte so professionell aus! Jeder denkt immer, er oder sie kann das bestimmt nicht! Malen kann man ja manchmal auch nicht… 😉

Von wegen! *hihi*

Ich stellte nun also die von mir vorbereiteten Anfängerprojekte vor. Ich habe zwei Kartenprojekte und einen Briefumschlag vorbereitet.

Mein Anfängerworkshop hatte folgendes Thema:
– Umgang mit den Stempeln erlernen (Karte 1)
– Stempelfarben auch für andere Techniken einsetzbar als nur für das schlichte Stempeln, gezeigt und auszuprobieren mittels einer einfachen Acrylblock-Aquarell-Hintergrundtechnik an unserem ersten Kartenprojekt.
– Kennenlernen und Anwendung des Schneidebretts zum Zuschneiden und Falzen
– Kennenlernen und Benutzen des Envelope Punch Boards
– Handstanzen kennenlernen

Wir begannen mit einer Strandkarte.
Das Papier war von mir schon zugeschnitten worden, damit der Fokus beim ersten Projekt auf dem kennenlernen der Stempel und Stempelfarbe und der Acrylblöcke liegen konnte. Wie stempele ich, was für Fehler können passieren – von Finger in der Farbe, wacksenden Stempelblöcken, die dann unschöne Farbränder auf die Karten produzieren, dem richtigen Stempeln an sich, und eben dem weiteren Einsatz der Stempelfarben und Stempelkissen. Man denkt anfangs nämlich immer, Stempelkissen sind nur zum Stempeln von Motiven einzusetzen. Dass man sie als Farbe für alle anderen techniken ebenso benutzen kann, haben wir heute gelernt. Wir kreierten nämlich den Hintergrund, das Strand-und-Himmel-Hintergrundbild innerhalb von einer Minute plus Trocknungsminuten in Aquarelltechnik mittels der Stempel. 😉
Verblüffend einfach, total schöne Ergebnisse, alles Unikate, und schnell dazu. Plötzlich kann Jeder Aquarellhintergründe erstellen, ohne Malen zu können. Ohne viel Tamtam!

Das hat Spaß gemacht und war echt spannend, denn wir haben quasi alle vier (meine Upline Gabi war zur Unterstützung auch mit dabei, danke Gabi!) die gleiche Technik, das gleiche Zubehör, die gleichen zwei Farben benutzt, alles gleich gemacht, aber es kamen viel völlig individuelle Hintergrundergebnisse dabei heraus.

Nach den Trocknungsminuten, in denen wir die Stempel begutachteten und jeder für sich entschied, was nun im Vordergrund der Karte gestempelt werden sollte, und ein paar Probestempeleien auf dem Schmierpapier ging es dann flugs ans Stempeln von Möwen am Himmel, Dünengras, Ente und anderen Strandvögeln, sogar der two-step-Leuchtturm kam zum Einsatz.

Schaut her, unsere Erstlingswerke können sich doch wirklich sehen lassen, oder?

Wir betrachteten nun stolz unsere wirklich schön gewordenen Erstlingswerke, bei dem das Thema Papier kleben natürlich schlussendlich auch noch angewendet wurde, schließlich besteht die Karte aus einer Grundkarte in weiß, einer Schattenschicht in Taupe und der flüsterweissen individuell gestalteten Front, diese drei Schichten gilt es natürlich, auch wellenlos zusammen zu kleben. 😉
Zwei verschiedene Klebevarianten haben wir dafür ausprobiert. Auf Workshops will man ja schließlich auch was Lernen, um dann Zuhause das Hobby gut ausleben zu können.

Und was soll man mit ner Karte ohne Umschlag? Richtig. Selbst anschauen. Aber wenn man Karten bastelt, möchte man sie ja vielleicht auch verschicken.

Und da man beim basteln unglaublich viele Kartenformate basteln kann, ist es doch nur stilecht, wenn man auch Umschläge selbst basteln kann, immer größentechnisch und evtl. auch thematisch passend und sogar individuell schön gestaltet?

(Kleine Anekdote am Rande:
Mich hat meine Briefträgerin mal angesprochen, dass es bei mir wirklich Spaß macht, Briefe auszutragen, es seien zwischen den ganzen Rechnungen, Werbebriefen usw ab und an sooooo schöne und hübsche Briefe dabei, die trägt sie so gerne aus! Also lasst und mal unsere Briefträger(innen) glücklich machen- schickt mehr Karten in hübschen Umschlägen und versüßt denen den harten Arbeitsalltag! 🙂  )

Wir nahmen uns nun also das Envelope Punch Board vor.
Ich erklärte, wie man damit umgeht, wie man die passende Größe für die Karte herausfindet und den passenden Briefumschlag damit bastelt.
Und weil nur erzählen natürlich trocken und öde ist, hat dann jeder von uns einen Briefumschlag für seine Strandkarte gebastelt mit dem Envelope Punch Board.
Dieses Papier haben wir dann aber auch zugeschnitten. Ich habe also auch den Papierschneider erst mal gezeigt, erklärt, und schwuppdiwupp, alle schnitten millimetergenau und rechtwinklig Cardstock zu. Und schwupps, hatten wir total wertige Briefumschläge.
Was man sonst noch mit dem Envelope Punch Board anstellen kann, das ist echt viel. Verpackungen, Deko (wie Schleifen, z.B.) usw., da kann man einige Workshops mit füllen. Wer da also Interesse hat, mal an einem Envelope Punch-Board-Workshop teilzunehmen, schreibt mir.

Die Umschläge wurden jetzt nur kurz noch bestempelt, denn so ein Nachmittag geht ja unglaublich schnell vorbei, und wir wollten ja noch eine weitere Karte basteln.

Dazu benutzten wir nur vier Farben. Schwarz, Taupe, Zarte Pflaume und Pfirsich-Blüte oder einen Grünton.
Man muss also für superschöne Projekte nicht unglaublich viel anschaffen. Ein paar Lieblingsfarben, evtl. Schneidebrett und Punch-Board, zwei-drei Stempelsets und man kann fast alles machen, was man will. (Wenn die Sucht dann zuschlägt, bitte Vorsicht, stempeln kann süchtig machen!!!)

Hier waren meine Vorschläge, wir benutzten das Stempelset „Gartengrüße“ aus der aktuellen Sale-A Bration, d.h., wenn man für 60,-€ Stampin Up-Waren bestellt (z.B. bei mir 😉 ) könnte Ihr Euch aus dem extra Sale-A Bration-Katalog ein Gratisprodukt aussuchen und bekommt es umsonst dazu. Dieses Stempelset ist solche ein Gratis-Produkt.
Ebenso wollte ich die „Petit Petals“ nebst Handstanze und die sehr vielfältig nutzbare Handstanze „Gewellte Anhängerstanze“ für unser Kartenprojekt benutzen.
Ich habe eine nicht SU-Schleife aus meinem Geschenkpapierfundus dazu benutzt, ebenso einen Glitzerkleber, der noch in der Schublade im Büro aufzufinden war. Gerade als Einsteiger kann man erst mal alles mögliche aufbrauchen, was man noch Zuhause herumfliegen hat. Man merkt sehr schnell, dass Stampin Up sehr hochwertiges, gutes Papier hat, die wasserlöslichen Stempelkissen und das Farbkonzept wunderbar einzusetzen und zu kombinieren sind und man sie unglaublich vielfach einsetzen kann. Aber wegschmeissen muss an ja nichts, was man so rumfliegen hat. 😉 Lasst uns alles verbasteln, was wir finden können. Gerade die Stampin Up-Produkte kann man unglaublich gut mit Haushalts-Fundusstücken kombinieren. Knöpfe, Geschenkband, usw. sammeln sich ja in fast allen Haushalten zur Genüge an.

Wir bastelten also, was das Zeig hielt. Damit wir auch fertig werden, hatte ich die Grundkarte, das Schattenblatt und die Frontkarte schon vorgeschnitten, denn erfahrungsgemäß bringt das Gestalten ja am meisten Spaß und so konnten wir mehr Zeit dafür aufbringen, zu kreieren und zu gestalten.

Und am Ende des Tages konnte man voller Freude gar nicht aufhören. Hier noch schnell ein Lesezeichen mit der Anhängerstanze, oder noch ein zweiter Versuch des Etiketts für die Karte – das Schneidebrett, das Envelope Punch Board und die Handstanzzen wurden wie auch die Stempel und Acrylblöcke wie selbstverständlich benutzt und wir hatten alle total viel Spaß!

So war unsere Anfänger-Workshop-Ergebnissammlung:

Ziel erreicht, würde ich sagen.

Wir machten gleich einen neuen Termin für den nächsten Workshop aus.

Das Envelope Punch Board kann ja noch soooo viel! Und Ostertüten wären ja auch spannend… 😉

Wenn ihr auch Lust bekommen habt, mal einen Anfängerworkshop zum Reinschnuppern in die Stempelwelt bei Euch auszurichten mit ein paar Eurer Freunde und Bekannten, meldet Euch bei mir. Ich komme gern zu Euch nach Hause und weihe Euch in die Anfänge des Stempelns ein!

Oder seid Ihr schon etwas erfahrener, wollt mitmachen bei nem Technikworkshop, oder beim Aufbauworkshop für Anfänger?
Meldet Euch. Alles ist möglich. Auch Themen-Workshops.
Steht ne Hochzeit, Konfirmation, Taufe oder ein Geburtstag ins Haus? Braucht Ihr Einladungen, Menü- und Tischkarten, Dankekarten oder sonst was?
Osterbasteleien?

Der Fantasie sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Ich beendet jetzt mit dem Fazit: Workshops bringen echt Spaß! Und gerade jetzt lohnt sich der Einstieg in dieses Hobby durch die Sale-A Bration Aktion! Also, reinschnuppern kostet nur Materialbeitrag für den Workshop ohne jede Kaufverpflichtung! 😉

Bis hoffentlich bald, evtl ja auch zusammen am Basteltisch?!

Eure Marina

Kleine Aufmunterungskarte mit Fehlerteufel

Das Wetter draussen ist trist, regnerisch und stürmisch grau bei uns hier im Norden – überall weiter im Süden und Osten ist schöner Schnee!

Die Gelegenheit, mal das Stempelset „Donnerwetter“ und die dazu passenden Framelits Formen „Regentage“ einzusetzen.
Die beiden aufeinander abgestimmten Produkte gibt es im aktuellen Hauptkatalog noch im Sparset mit 10% Rabatt.

Es sind nicht nur Regenschirme in drei Designvarianten drin enthalten, und Regentropfen natürlich, sondern auch Herzchen, die man regnen lassen kann, zwei Geschenke (gut geeignet auch für alle anderen Anlässe, wie Geburtstags, Weihnachten usw), Wolken, ein paar klitzekleine süße Blümchen und tolle Sprüche mit wirklich schöner Handschrift-Art.
Bei den Framelits sind neben den Regenschirmen, den Wolken und den Regentropfen auch noch stanzbare Bordürenmuster für die Regenschirme (die man auch wunderbar für andere Projektideen nutzen kann) und die Herzen enthalten. Die kann man wunderbar z.B. für Schüttelkarten benutzen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nun aber zu meiner kleinen Karte.

Ich habe gedacht, zu schlimmer Regen lässt auch Wetterfrösche unter Schirme krabbeln – und der Frosch aus dem Gastgeberinnen-Set „Love you Lots“ ist sooo unglaublich süß, der musste hier dazu.

Immer, wenn ich mit Wassertankpinsel arbeiten möchte für Hintergrundgestaltung oder das ausmalen stempele ich mit Archivtinte, die löst sich nicht und verwischt, wenn man an den gestempelten Umriss heranmalt.
Den Schirm habe ich hier mal mit den neuen Aquarellstiften ausgemalt, ich habe sie diesmal extre mehr mit der Spitze aufgesetzt, um dieses Muster zu erreichen, denn einen Schirm faltet man ja zusammen, und das wollte ich mal ausprobieren. Aquarellstifte sind ja einerseits wie Buntstifte einsetzbar, aber auch flächig verwischend aquarellig. Hier hab ich ne Zwischenart genutzt. Der Frosch und die Ente sind flächig damit ausgemalt. Und mit dem Mischstift verwischt. Am Kopf des Frosches erkennt man, dass ich zu sehr drüber gefahren bin mit zu viel Druck, das Papier ist da etwas angeraut. Leider. Aber aus Fehlern lernt man, und das passiert mir sicher nicht noch einmal.
Ich teste Techniken gern immer bis an ihre Grenzen, dann lernt man, besser mit ihnen umzugehen.

Die kleine Ente habe ich dreidimensional hervorheben wollen. Die sollte vor dem Schirm sitzen und den Regen geniessen.

Ist jetzt nicht sooo toll gelungen, aber irgendwie trotzdem niedlich. Ich werde das auf andere Varianten auch noch mal versuchen, ich gestehe, hier war die Ente zu klein, um die komplett ausschneiden und mit einem Dimensional in die Höhe heben zu können, denn unter diesem kleinen Entenbereich ist ein doofer Farbfingerabdruck passiert, und weil ich aus Müllvermeidungsgedanken die Karte nicht frustriert wegschmeissen wollte, es aber wirklich unschön aussah, war das meine spontane Lösung dafür.  *grins*

Manchmal  muss man einfach Kompromisse machen. Vielleicht verändere ich die Karte da vorne noch mal, aber erst mal wollte ich auch zeigen, dass einfach manchmal Fehler passieren, und man muss nicht wegschmeissen. Ist doch trotzdem noch eine niedliche Karte geworden, oder? Und mal was Anderes, so…  Hihi

Habt Ihr Ideen, wie man den Farbfleck besser, hübsche, oder raffinierter (so ein Papierrest ist ja nun total unkreativ) verstecken könnte?

Lustige Ostereierkarte

Der neue Frühjahrskatalog und die Sale-A Bration sind im vollen Gange.
Ich habe gedacht, ich kombiniere mal das Stempel- und Framelits-Set „Osterkörbchen“ (56,25 € zusammen, da hat man fast schon das erste Gratisprodukt frei) mit dem Sale-A Bration Gratisstempelset „Das gelbe vom Ei“ und dem gratis Stempelset „Delicate Details“.
Ich habe mir das gratis Hühnerset in der Englischen Version ausgesucht, weil ich persönlich die Sprüche auf Englisch lustiger finde.

Nun habe ich Designpapier als Kartenhintergrund genutzt und ein Stück Cardstock mit der Bordüre aus „Delicate Details“ bestempelt.
Dazwischen habe ich eine Reihe Ostereier gestempelt im Gras liegend, und in der Mitte der bemalten Ostereier das eine Ei, was ausschlüpft und schon Beine hat, eingefügt. Es sieht aus, als will es weglaufen, oder so was Lustiges.
Das schlanke Huhn mit dem witzigen Blick und der Punk-Frisur habe ich separat mit schwarzer Archivtinte gestempelt, ausgemalt mit dem Mischstift und Stempelfarbe, damit es farblich perfekt harmoniert, und mit einer feinen Präzisionsschere per Hand ausgeschnitten.
Das Huhn ist nun so aufgeklebt, dass es auf die Oster-Eier-Reihe schaut, und der Spruch „hey, chick!“ ist für diese gestempelte Situation total passend, finde ich.

Ich könnte immer wieder lachen, wenn ich diese Karte anschaue. Da werde ich wohl ein paar Karten von basteln und zu Ostern verschicken. Die machen richtig Spaß.

Was haltet Ihr davon?

Danke-Karte mit Frühlingsprodukten 2017

Im neuen Frühjahrkatalog sind sooo unglaublich viele schöne und vielseitige Stempelsets enthalten, dass es natürlich reizt, mal ne Karte zu machen mit rein diesen Stempeln.

„Fenster zum Glück“ heißen die Stempel, die um Thinlits für eine sechseckige Box erweitert werden können. Seite 43 im neuen Frühjahrskatalog zu finden. (Art. 143409)
Der Dankespruch entstammt aus diesem Stempelset.

Flüsterweisse Karte gebastelt, ein farblich passendes Designpapier genommen, ein passend breites Stück Papier damit bestempelt.
Den oberen und den unteren Rand dieses Papiers habe ich dann mit dem Sale-A Bration-Produkt (gratis bei 60,-€ Einkaufswert gibt es immer ein Produkt aus dem Sonderkatalog dazu) „Delicate Details“, einem Bordüren-Stempelset, bestempelt. Hier muss man darauf achten, die langen und schmalen Stempel möglichst gerade auf den Acrylblock drauf zu kleben, sonst gibt es unterschiedliche Ränder.
Die Punkte und die Blumen habe ich mit dem zweiten Sale-A Bration-Stempelset „Gartengrüße“ gestaltet. Dazu habe ich all die Bereiche abgeklebt, die nicht bestempelt werden sollen.

Alles zusammen fügen, und schnell und leicht habe ich eine tolle Dankekarte gestaltet!

Die Idee ist allerdings nachgemacht von Sacha van de Kerkhof aus den Niederlanden, die ihre Karte in der Facebookgruppe Stampin Cafe gepostet und damit zum Nachbasteln geteilt hat! Vielen Dank dafür! 🙂

Was für Ideen habt Ihr mit diesen Stempeln?

Ich werde jetzt mal ein paar weiter Projekte damit gestalten!

Li(e)belleien Teil 1

Ein wunderschönes neues Stempel-Thinlits-Set im Frühjahrskatalog von Stampin Up ist das Li(e)belleien-Stempelset mit passenden Thinlits.

Mein erstes Projekt mit diesem Set ist die große gestempelte (two-step) Libelle in Archivtinte Anthrazit, die Flügel sind mit abgestempelten Blauregen ausgestempelt und mit dem Wink of Stella beglitzert, anschliessend ausgestanzt.

Flüsterweisser Cardstock, das vordere Papier mit dem Prägefolder „Woodland Textures“ geprägt, mit Fingerstempeln geinkt und ein paar Steinchen aufgeklebt.

Ich habe zwei Varianten gebastelt, die sich nur minimal unterscheiden. Im Band (einmal das Silberen aus dem Winterkatalog und einmal das Weiße aus der aktuellen gerade gestarteten Sale-A Bration, was es bei 60,-€ Bestellwert gratis zur Bestellung dazugibt, wenn man sich aus der großen Auswahl der Gratisprodukte für dieses Band entscheidet.) und einmal in der Farbe des embossten Schriftzuges. Da habe ich auch passend zum band einmal in weiß und einmal in silbern embosst.
Hintergrundkarton in Blauregen.
Und die zweite Libelle unter der kompletten Libelle ist aus Pergamentpapier gestanzt und mit dem Wink-of-Stella beglitzert.

Schön sanft, oder?

Wie gefallt Euch diese Variante, die Libelle einzusetzen?
Zeigt doch mal Eure Libellenprojekte!

Bin ganz gespannt. Liebe Grüße!

Sukkulenten-Set

Der neue Frühjahr-/Sommerkatalog ist da.

Ein ganz wundervolles Stempel- und Stanzformenset ist das Sukkulenten-Set!

Mein allererstes Projekt damit ist eine Kombination aus einer zusammengesetzten Sukkulente mit der neuen Sechskant-Fensterbox.
Ich habe die Box aus schiefergrauem Papier gefertigt, mit Mustern gestanzt, bestempelt mit Sukkulenten-Stempeln und etwas geinkt. Oben drauf die Pflanze, rundum eine Schleife aus SU Naturkordel und einem grünen no-name Geschenkband.

Ist sie nicht schön geworden für den ersten Versuch?

 

Ohne Blitz fotografiert wirken die Farben ganz anders:

 

Festtagsmäuse im Schneegestöber

Der Hintergrundstempel Weihnachtspotpourri eignet sich auch super als Hintergrund für Schüttelkarten mit Schneegestöber!
Ich liebe das weihnachtliche Stempelset „Festtagsmäuse“, die Mäuse sind zu süß, super auszumalen, und durch den Spruch „Ein paar Mäuse für Dich“ sogar ganzjährig für Geldgeschenke einsetzbar!